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Sicherheit und Einweisung

Seemannschaft/Links

Sicherheit und Bordeinweisung
Die Crew braucht einen entschlossenen Skipper, der die Situation jederzeit unter Kontrolle hat. Gehen Sie weniger Risiko ein, als Sie es allein tun würden!

Allgemeines
An Deck sollte auf Schmuck jeglicher Art (Runge, Armbänder, Uhren, etc.) verzichtet werden, da die Gefahr besteht, dass man an Winschen oder ähnlichem hängen bleibt. Zudem sollte dort nur festes, geschlossenes Schuhwerk getragen werden.
Zur persönlichen Sicherheit sollten alle, die eine Automatikweste besitzen, diese auch mitbringen zur Charterreise, denn solche Westen sind nicht überall Standard. Vor dem ersten Ablegen wird jedem Crewmitglied eine Rettungsweste und ein Lifebelt zugewiesen, beides wird in der eigenen Kabine verwahrt. Eine Einweisung in diese Rettungsutensilien ist unumgänglich.

Schuhe/Kleidung
Schuhe mit heller Sohle sollten selbstverständlich sein. die Verletzungsgefahr auf einer Segelyacht ist relativ hoch:  Leinen, Klampen und sonstige Einrichtungen eine Gefahr zum Stolpern sein. Deshalb sind z.B. FlipFlops tabu. Auch sollte man auf warme Segelkleidung achten. Wenn es im Hafen noch warm ist, kann es auf See frisch werden.

Seekrankheit
Beim Entstehen von Seekrankheit auf frische Luft achten und einen Punkt am Horizont fixieren oder mit Rudergehen verhindern. Auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten, Energiezufuhr durch Obst, etc kann auch helfen. In Ausnahmefällen ca. 30 Minuten vor dem Törn Tabletten gegen Seekrankheit einnehmen.
Alkohol
Es sollte selbstverständlich sein, dass für den Schiffsführer  die Null- Promille-Grenze. Alkoholkonsum von Crew und Gästen kann an Bord beim Segeln  ein großes  Risiko darstellen.

Der Notskipper
Vor dem Chartertörn ist es wichtig, einen Notskipper zu ernennen. Dieser sollte durch die Crew gewählt werden, denn er muss im Notfall von allen ausnahmslos als Autoritätsperson anerkannt werden. Passiert dem Skipper etwas, ist der Notskipper dafür zuständig, das Schiff samt Crew heil in den nächsten Hafen zu bekommen, egal auf welchem Wege. Auch muss er das Mann-über-Bord-Manöver durchführen, falls der Skipper über Bord gegangen ist. Im Idealfall wird letzterer lebend und ohne Verletzungen geborgen, koste es, was es wolle.
Bordeinweisung durch den Skipper
1) Nachdem alle Mitglieder an Bord eingetroffen sind
• Rundgang durch das Schiff: Kabinen, Duschen, Toiletten, Stauräume, Pantry, Fenster, Türe, Luken, etc.
• Bekanntmachung der "Hausordnung"
• Standort der Rettungsmittel und der Erste-Hilfe-Ausrüstung
• Zeigen von Anker, Fender, Leinen, Beiboot; Karten und Schiffspapieren
• Bekanntmachung mit Beleuchtung, Schalttafel, Navigationsausrüstung, und Motorstart bzw. Notaus
• Erklärung der Verhaltensregeln (Verhalten an und unter Deck)
• Vertrautmachung mit Funkgerät und GPS
2) Vor dem ersten Ablegen
• Verteilung der Aufgaben an die Crew, Aufstellung eines Wachplans
• Vertrautmachung mit Rigg und Segel
3) Nach dem ersten Ablegen
• Festmacher und Anker sichern
Sicherheitseinweisung durch den Skipper
a) Rettungsmittel
• Übersicht über vorhandene Rettungsmittel
• Standort der Rettungsmittel
• Packen eines Seenotbeutels
• Persönliche Vorbereitung
b) Rettungsübung
• Anlegen der Rettungsweste
• Übung: Beiboot klarmachen
• MOB-Manöver in Theorie und Praxis
• Verhalten bei "Mann über Bord"
• Übung: Notruf Schema
c) Feuer an Bord
• Maschinenraum, Elektroheizung, Kurzschluss -> Was tun bei Feuer?
• Standort und Bedienung von Feuerlöscher und Feuerlöschdecke
d) Wassereinbruch
• Lecksicherung
• Bedienung der automatischen Lenzpumpe; Standort und Bedienung der manuellen Lenzpumpe
e) Personenunfall
• Standort Erste-Hilfe-Ausrüstung und Bordapotheke
• Zuständigkeiten festlegen

Im Schiff
Strom-und Wasser Verbrauch
Strom kommt aus Batterien und ist entsprechend knapp. Kühlboxaggregat während dem Törn ausschalten. Nicht unnötig das Wasser laufen lassen.

Gasherd
Funktion erklären

Bord-WC und Seeventile
Funktionsweise erklären, richtige Benutzung üben und Seeventile richtig bedienen. Eine Person sollte verantwortlich für den Verschluss aller Ventile sein und rückmelden.

Lenzpumpe
Kurz deren Verwendung erklären. Hierbei nicht die mechanische vergessen.

Verhalten nachts
Überbordgehen ist nachts besonders gefährlich, daher nachts immer Rettungsweste und Lifebelt tragen! Die genaue Sichereinweisung in das Nachtsegeln sollte direkt vorher und ausführlich geschehen.

Feuerlöscher
Standort und Bedienung erklären.

Funkgerät
DISTRESS-Taste wird durch den Schiffsführer erklärt und verwendet. Auf die 5 Sec. aufmerksam machen.  Funktion des Gerätes allen erklären

An Deck
Niedergang
immer gut festhalten, aufpassen, lieber etwas langsam gehen, nicht stolpern. Bei Arbeiten am Baum ggf. das Schott schließen. Im Cockpit immer auf den Baum achten - große Unfallgefahr!

Luken
Bei Segelmanöver immer die Luken schließen. Auf die Verletzungsgefahr hinweisen, wenn man in eine offene Luke tritt. Sicherstellen, dass eine Person verantwortlich den Verschluss aller Luken prüft und rückmeldet.

Gasflasche
Lage und Funktionsweise erklären, Ventil zu-/aufdrehen.

Notpinne
Aus Backkiste rausholen, Verwendung erklären und vorführen, zumindest andeuten.

Rettungsinsel
Einsatz erklären, Standort zeigen. Hinweis, dass nur bei Feuer und Sinken auf Anweisung des Schiffsführers ausgebootet werden sollte.

Winsch Bedienung
Vorführen, wie man die Winschen bedient und seine Finger schützt. Belegte Winsch immer sichern.

Fallen und Schoten
Funktionen erläutern und zeigen.

MOB
Verhalten und Rollenzuweisung besprechen und Einsatz von Rettungsring, Rettungskragen Rettungsmittel etc. beschreiben. Einweisung durchgeführt.

 
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