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"Hurra hurra die Post ist da"

Yachtcharter Kiel - Das Original!
Veröffentlicht von Matthias in Allgemeines und Corona · 6 März 2021
Tags: LiegeplätzeKielGebrauchtbootmarktSegelboom
„Hurra hurra die Post ist da“
...und mit ihr die Zuweisungsbescheinigungen für unsere Yachten. Warum wir uns so freuen? Dieses Jahr gab es einen ungeheuren Ansturm auf die Liegeplätze an Ost- und Nordsee. Genau wie in der Caravan-Branche erlebt der Wassersportbereich einen regelrechten Boom. Während jahrelang der Gebrauchtbootmarkt am Boden lag, hat die Niedrigpreisphase letztes Jahr zu einem zusätzlichen Schub geführt. Ein Boots Neueigner berichtete letzte Woche stolz in unserer Winterlagerhalle auf seiner neuen knapp 11 Meter langen Halberg Rassy von seinem „Schnäppchen“ und Traumschiff. Er berichtete, dass die Anzeige für den Verkauf des Schiffes gleich am ersten Tag über 300 Clicks hatte und der Yachtverkäufer meinte, viele Gebrauchtboote sind schon nach einer Woche verkauft.

 
Aber wie gesagt, nicht nur der Gebrauchtbootmarkt ist leergefegt, sondern auch Liegeplätze an der Ostsee werden Mangelware. In Kiel gibt es dazu noch eine besondere Situation. Die Liegeplätze werden jedes Jahr neu vergeben. Für uns als kleines Wirtschaftsunternehmen (ohne Verein) heißt es: Jedes Jahr zittern.  Es ist so ähnlich, als wenn ein Restaurantbesitzer, der immer zum Frühjahr sein Restaurant öffnet, jedes Frühjahr auf die Unterschrift und die Verlängerung seines Mietvertrages hofft. Eigentlich eine unmögliche Situation aus unternehmerischer Sicht. Die meisten Liegeplätze gehören den Vereinen – und die haben dieses Jahr viele frei gemeldete Plätze der letzten Jahre zurückgezogen, da auch sie einen Mitgliederboom verzeichnen.

 
„Wir waren noch nie so ausgebucht“ berichtet Philipp Mühlenhardt, GF der Sporthafen Kiel GmbH der „Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung“*. 2.300 Liegeplätze waren schon Mitte Februar weg und weiteren 200 Bootseignern musste eine Absage erteilt werden.
 
Ein Boot ohne Platz gab es zuletzt bei uns in den 70ern. Grund des Booms ist auch Corona. Auch Rückkehrer aus Dänemark haben dem Ganzen dann noch zusätzlich einen Pusch gegeben. Es herrscht bei diesen Bootseignern die Ungewissheit, dass sie durch Reiseauflagen und dem damit verbundenen “Hin und Her“ haben viele dazu veranlasst in deutschen Gewässern einen Liegeplatz zu suchen.
Vor 10 Jahren drohte noch die Veralterung. Das Durchschnittsalter eines Seglers betrug 60 Jahre und damals sprach man noch spöttisch von “betreutem segeln“.

 
Heute am 6.3. sind alle unsere Yachten mit Liegeplatz. Und was die letzten Jahre gut geklappt hat, war dieses Jahr zum Scheitern verurteilt: Für ein halbes Dutzend Interessenten, die über unsere Hilfe zu einem neuen Liegeplatz kommen wollten, damit sie über uns dann verchartern können, konnten wir keinen Liegeplatz finden.
 
Nun warten wir auf den anstehenden Charter- und Mitsegel-Anfrageboom, dessen Anfang sich gerade die letzten Tage abzeichnete.
 
 

*Artikel vom 26.2.21



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